Eine dicke Regenwolke kommt übers Meer –
eine dicke Regenwolke leise und schwer.
Hat den Bauch voll Wassereimer
soviel Wasser trägt sonst keiner,
muss die Welt begießen
die Bäume und die Wiesen –
und auch mein Radieschenbeet –
das habe ich allein gesät.

Plitsche, platsche Regentropfen,
wie Sie auf die Dächer klopfen –
waschen Alles blitzeblank
lieber Regen vielen Dank!
Hast es wirklich gut gemeint!
Mach nun das die Sonne scheint!

Text und Melodie: Reinhard Lakomy & Monika Ehrhardt



Und wenn der Regen sich wirklich verzogen hat und die Sonne wieder scheint, kann man auf manchen Blättern wunderschöne Regentropfen fotografieren.

Ideal dafür wäre natürlich ein echtes Makroobjektiv – die sind leider relativ teuer. Mein Tipp ist daher folgende Abstandsringe zu benutzen: Die kosten nicht viel und sind bei Amazon schnell bestellt.



Natürlich muss man manuell fokussieren und benötigt eine relativ große Blendenzahl 11 oder 16, um möglichst eine gewisse Schärfe im Bild zu erhalten.

Ideal für sich nicht bewegende Objekte wäre hier das sogenannte Fokus-Stacking – das heißt, dass man sehr viele Bilder aus der identischen Position „schießt“ und dabei den Fokus immer wenige Millimeter verschiebt. Am Ende nutzt man Photoshop oder Lightroom um die Bilder miteinander zu „stacken“ – also übereinander zu legen und zu einem Bild zu verbinden. Der Effekt der sich daraus ergibt, ist ein fast durchgängig scharfes Macrobild.

Bisher hatte ich noch nicht die Lust, so viel Aufwand zu betreiben. Vielleicht hole ich das irgendwann einmal nach…



Allerdings funktioniert das natürlich nur bei Dingen die sich nicht bewegen. Wer Insekten fotografieren möchte – speziell Bienen – hat mit Stacking natürlich wenig Chancen. Da ist es schon besser, man übt ein wenig mit der freien Hand die Bilder zu gestalten.

Ich persönlich finde die Unschärfe auch gar nicht schlimm und das gehört für mich auch zu einem Makro Bild dazu.

Ideal stellt man seine Kamera natürlich bei Macroaufnahmen auf ein Stativ – speziell beim Stacking geht es natürlich auch gar nicht anders – um möglichst wenige Verwacklungen zu produzieren.

Gerade wenn es nicht so hell ist, verschluckt der Distanzring sehr viel Licht, so dass ich entweder mit hohen ISO Zahlen arbeite oder als gute Alternative ein kleines LED Licht einsetze, um mir zusätzlich Spielraum in der Belichtung zu verschaffen.

Ganz nebenbei gibt es dadurch sehr schöne Lichteffekte in den Regentropfen.



Einfach mal ausprobieren, die Kosten sind überschaubar und bevor man sich mit einem echten Makroobjektiv auseinandersetzt, hat man zumindest eine gute Idee davon, ob einem diese Art von Fotografie überhaupt zusagt.